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APT-Pinning entschlüsselt…

March 31st, 2005

Ein Thema vor dem viele Debianer Respekt haben: APT-Pinning. Für grml hab ich jetzt ein ausgefeiltes APT-Pinning-System entwickelt. Dies soll sicherstellen, dass Pakete per Default aus Debian-Unstable genommen werden. Pakete die ich in meinem eigenen grml-Repository habe sollen aber bevorzugt behandelt werden und falls das grml-Hauptrepository ausfällt soll ein Fallback-Repos zum Einsatz kommen. Es gibt aber ein paar Pakete die nur von Ubuntu zur Verfügung gestellt werden, diese sollen aber wirklich nur dann verwendet werden wenn es bei Debian oder grml nichts dergleichen gibt. Und wenn ein Debian-Paket nur im Experimental-Pool vorhanden ist soll der Zugriff auch möglich sein.

Wie schaut das nun im Einsatz aus?

root@grml ~ # cat /etc/apt/preferences
// main grml-repository:
Package: *
Pin: origin grml.org
Pin-Priority: 993
// fallback grml-repository:
Package: *
Pin: origin dufo.tugraz.at
Pin-Priority: 992
// debian unstable pool (default):
Package: *
Pin: release a=unstable,o=Debian
Pin-Priority: 991
// debian experimental pool (just for packages not yet in unstable-pool):
Package: *
Pin: release a=experimental,o=Debian
Pin-Priority: 500
// ubuntu's xorg-common + xserver-xorg:
Package: *
Pin: origin archive.ubuntu.com
Pin-Priority: 110
// fix for special package:
Package: xprt
Pin: origin archive.ubuntu.com
Pin-Priority: 995

Tipps: ‘apt-get -s upgrade’ um Upgrade-Vorgänge zu testen. Immer auch einen besonderen Blick auf Pakete die zurückgehalten werden werfen. Wenn man dann ein Problem mit einem spezifischem Paket hat einfach ‘apt-cache policy $PAKET’ nutzen und die Priority beachten. Mit ein wenig Nachdenken und Probieren sollte sich dann das Problem lösen lassen. Und davor natürlich noch eine Runde Dokulesen einschieben, hierzu ein paar hilfreiche Links:

QuadKonsole (Update)

March 31st, 2005
QuadKonsole embeds Konsole kparts in a grid layout.

QuadKonsole kann genau das was GNU screen nach Jahren noch immer nicht kann und man daher zwei $YOUR_FAVOURITE_XTERMINAL nebeneinander platzieren muss: vertikales splitten.

Nachdem Konsole (die Konsolenapplikation von KDE) eine der wenigen wirklich brauchen Terminalemulatoren ist werd ich jetzt mal schauen ob ich QuadKonsole auf meinen Rechnern mit Qt-/KDE-Bibliotheken in meinem Arbeitsalltag sinnvoll unterbringen kann.

Screenshot eins und zwei von Simon Perreault.

(Pointer by Kevin Krammer)

Update: quadkonsole_2.0-1_i386.deb gibt’s voerst mal im grml-repository. Have fun :-)

Windows wehrt OpenOffice ab

March 25th, 2005

Osternzeit, das ist jene Zeit in der man vom Studienort nach Hause kommt um die Rechner der Familie zu richten. Unter anderem ist ein neuer Rechner “zur allgemeinen Verwendung” herzurichten. Office, Internet, Spiele – was ONU halt so braucht. Der gekaufte Komplettrechner war mit einem vorinstallierten Windows XP Home verseuc^Wausgestattet. M$-Office war nicht dabei und Lizenz gibt’s hier auch keine, ergo musste ein OpenOffitsch her.

Die deutsche OO 2.0 Beta heruntergeladen und das Setup angeworfen. Bis zum ersten Drittel der Installationsroutine klappt es auch, nur dann gibt’s einen Fehler 1335 – Problem mit openoffice1.cab. Weder mir noch Google ist diese Fehlermeldung unbekannt. Es gibt zu der Fehlernummer sogar einen Knowledgebase-Eintrag (314810), aber weder war die Datei korrupt noch fehlten mir die notwendigen Berechtigungen. Ich hatte dann wieder mal das CAB-Format von Microsoft und die eingebaute (UN)ZIP-Funktion vom Windows Explorer im Verdacht. WinRAR runtergeladen, OO-Setup ausgeführt und wen wundert es: es hat nun natürlich wie gewünscht funktioniert.

Die Ostereier-Suche spielt sich für mich heuer also unter Windows ab.

Debian: apticron (update)

March 23rd, 2005
apticron is a a simple script to mail about impending
apt updates such as security updates.

Das ‘simpel’ trifft es wirklich auf den Punkt. Es ist nichts anderes als ein Wrapper rund um ‘apt-get -qq -d dist-upgrade’ und apt-listchanges.

Ich hab das jetzt mal auf meiner Unstable-Box probiert. Hat eine ganze Weile gedauert, weil er sich zuerst mal die 204MB an Paketen runtergeladen hat um dann apt-listchanges auf die Pakete loszulassen.

Für Security-Updates ist sowas ganz nett, ich verwende dafür bisher vorwiegend cron-apt, apt-listchanges und apt-listbugs. Nur ist apticron in dieser Form noch nicht das wirklich Wahre. Denn erstens möchte ich auswählen können von welchen Servern ich ein Update beziehen will (ich will keine 204 MB runterladen sondern nur Pakete aus $FOO beziehen), zweitens möchte ich eine interaktiven Modus haben in dem man eine Statusanzeige hat (10 Minuten ohne Interaktion und Information saugen) und drittens hat dieses verfluchte Tool kein ‘apt-get autoclean’ auszuführen und damit meinen Debian-Pool ohne Nachfrage halb zu leeren (grml!).

Update: http://bugs.debian.org/cgi-bin/bugreport.cgi?bug=301027

Ein bisserl News… (update)

March 21st, 2005

Anscheinend ist der Wohnungshub im Heim ausgefallen – ergo bin ich daheim offline, na toll. In der Heimverwaltung ist wieder mal niemand, jetzt muss ich erst mal schauen, dass ich in das abgesperrte Kasterl – wo sich der Hub versteckt – reinkomme. Wer jetzt dringend was von mir braucht soll sich bitte per Telefon bei mir melden.

Update: es ist nicht der Wohnungshub sondern einer der zwei zentralen Router, verdammt.

Heute war ich beim Conrad und hab mir ein neues Smartcardreader-Packerl geholt, diesmal aber inklusive dem SIM-Kartenadapter. ;-) Smartcard gab es beim Conrad leider keine einzige – grml. :-( Dafür hab ich mir einen 512 MB USB-Stick von Kingston um 35 Euro mitgenommen. Ich wurde ja schon von mehreren Leuten gefragt, ob es mal ein grml-ISO für USB-Sticks geben wird. Alles unter 512 MB macht vermutlich wenig Sinn, so hab ich aber wenigstens mal die Hardware um damit bei Gelegenheit mal herumzuspielen. (Wobei ich mir nicht sicher bin ob das mit diesem USB-Stick überhaupt funktioniert und welche Rechner bei mir wirklich von USB booten können – naja, mal sehen.)

Mit Gebi war ich beim IAIK-Institut auf der TUG und wir haben mit ein paar Leuten gequatscht. Derjenige, der mit den Smartcards auf Hardware-Ebene experimentiert war leider grad nicht da – also in den nächsten Tagen noch einmal hinschauen. Bei der BA-CA war ich auch soeben, ich muss jetzt erst mal meine Karte gegen eine neuere eintauschen bevor ich das a.sign-premium darauf aktivieren kann.

Der Debugger…

March 20th, 2005

Hecka beim Debuggen des Netzwerkes:

"Auf dem Switch hab ich einen Packetloss von 70%, da
kann ich ja gleich ein Fundbüro mit Packerln aufmachen."

Debian und Java: make-jpkg

March 19th, 2005

Für die Uni hab ich jetzt dringend einen Rechner mit Java-Plugin im Browser gebraucht. Auf meinen Kisten findet sich kein Java und jetzt musste es aber doch irgendwie drauf. Bisher kannte ich nur den Weg über die manuelle Installation oder die Verwendung der Blackdown-Version. Gebi hat mich soeben auf make-jpkg hingewiesen:

sudo apt-get install java-package
fakeroot make-jpkg j2re-1_4_2_07-linux-i586.bin
sudo dpkg -i sun-j2re1.4_1.4.2+07_i386.deb

Und das wars auch schon. Firefox gestartet, bei der Lehrveranstaltung ‘Erstellen schriftlicher Arbeiten’ angemeldet und schon kann ich mein wissenschaftliches Paper über grml verfassen. 8-)

Smartcardreader und digitale Signatur

March 19th, 2005

Gestern hat mir Gebi einen SCM Chipdrive Pinpad Pro vom Conrad mitgenommen, diesen gibt es dort um schlappe 25 Euro zu haben (mit a-trust-Gutschein sogar um nur 15 Euro).

Nach einem “apt-get install libccid muscletools xcardii” sollten die wichtigsten Tools einmal an Board sein:

Mar 19 13:53:28 tweety kernel: usb 1-2: new full speed USB device using uhci_hcd and address 3
[...]
pcscdaemon.c:242:main() pcscd set to foreground with debug send to stderr
pcscdaemon.c:446:main() pcsc-lite 1.2.9-beta7 daemon ready.
hotplug_libusb.c:371:HPAddHotPluggable() Adding USB device: 001:012
readerfactory.c:1066:RFInitializeReader() Attempting startup of SPR 532 00 00.
readerfactory.c:940:RFBindFunctions() Loading IFD Handler 3.0
ifdhandler.c:998:init_driver LogLevel: 0x0003
ifdhandler.c:1009:init_driver DriverOptions: 0x0000
ifdhandler.c:67:IFDHCreateChannelByName lun: 0, device: usb:04e6/e003:libusb:001:012
ccid_usb.c:225:OpenUSBByName Manufacturer: Ludovic Rousseau (ludovic.rousseau@free.fr)
ccid_usb.c:235:OpenUSBByName ProductString: Generic CCID reader v0.9.3
ccid_usb.c:241:OpenUSBByName Copyright: This driver is protected by terms of the GNU General Public License version 2, or (at your option) any later version.
ccid_usb.c:376:OpenUSBByName Found Vendor/Product: 04E6/E003 (SPR 532)
ccid_usb.c:378:OpenUSBByName Using USB bus/device: 001/012
ifdhandler.c:239:IFDHGetCapabilities lun: 0, tag: 0xFAE

Leider fehlt mir bisher noch eine Smartcard um die Funktionalität testen zu können. 8-) Ein Firmware-Upgrade hab ich jetzt auch mal vorgenommen, dank sei dem Windows-Rechner meines Bruders. ;-) Leider fehlt in meiner Smartcard-Box der SIM-Karten-Adapater [grml!], jetzt bin ich am Überlegen ob ich den weiten Weg zum Conrad auf mich nehmen oder ohne dem Teil leben soll (Software dafür gibt es AFAIK sowieso nur für Windows).

Nächste Woche aber ich werde mir einfach einmal eine Maestrokarte mit Signaturfunktion bei der BA-CA holen (bis August 2005 ist das kostenlos) und dann wohl das Produkt a.sign premium von a-trust.at nutzen.

Das IAIK-Institut an der TU Graz ist bezüglich elektronischer Signaturen ja ein bekanntes Kompetenzzentrum, ich möchte daher nächste Woche mal dort vorbeischauen und mich weitergehend informieren.

Falls jemand meiner Leser schon Erfahrung in diesem Gebiet hat würde ich mich über Feedback freuen.

1111111111

March 18th, 2005
perl -le 'use POSIX; print ctime(1111111111)'
Fri Mar 18 02:58:31 2005

/etc/inittab

March 15th, 2005

Mir ist das ja schon öfters passiert, dass ich in /etc/inittab etwas drin habe was in dieser Form nicht passt. Und einige Zeit lang praktizierte ich die Microsoft-Methode (AKA Reboot) um das zu fixen. Irgendwann bin ich dann mal über telinit (process control initialization) gestossen. Anscheinend kennen+verwenden das aber nur sehr wenige Leute, deswegen will ich das mal hier erwähnt wissen. Via:

telinit q

kann man init mitteilen, die Datei /etc/inittab noch einmal neu einzulesen. Diese Methode spart nicht nur Zeit und Geld, sondern verlängert auch gleich die Zeit bis zum nächsten Dateiystemcheck. :-)

Thunderbird: und voll auf die Schnauze

March 14th, 2005

Das hat ja ordentlich Nerven gekostet. Da hat einer meiner User beim Versenden von Mails Probleme. Die TO-Zeile beim Versenden an einen einzigen, bestimmten Eintrag im Adressbuch schaut immer so aus:

Vorname Nachname <"vorname.nachname"@domain.tld>

Huh?! Natürlich klappt das Mailversenden an diese Adresse nicht. Ok, neuen Eintrag unter gleichem Namen gemacht, keinerlei Probleme. Ein Update auf die neueste Thunderbird-Version hat auch nichts bewirkt. Ok, ich habe eine Vermutung – Eintrag noch einmal genauer angeschaut; und die Vermutung hat sich bestätigt: im Eintrag der Mailadresse war am Ende ein (unsichtbares) Leerzeichen versteckt. Grml.

Naja, vielleicht hilft dieser Blogeintrag ja mal jemandem bei einem ähnlichen Problem. :-)

Rockende Software

March 9th, 2005

Irgendwie bin ich heute total kaputt. Uni bis 20:30, eine volle Mailbox und ich sollte eigentlich noch mehrere Sachen erledigen. Wenn man dann in der Masse der Mails aber eine freundliche Mail entdeckt, in der jemand einfach nur Lob über das eigene Projekt ausspricht kann das einen richtig wieder aufbauen. Deshalb bringe ich meine eigenen Gedanken auch mal öffentlich unter die Leute (den Entwicklern hab ich es ja schon mehrmals mitgeteilt ;-)).

mutt-ng: jetzt hab ich mir das Format = Flowed-Feature von mutt-ng mal zu Gemüte gezogen nachdem eine solche Mail aufgeschlagen ist. Das ist ja wirklich hammergenial. Und auch sonst erfüllt mutt-ng alleine meine Wünsche, und wenn mir noch was einfällt werde ich AK & CO schon nerven. 8-)

wmi: der Window-Manager tut einfach spitze auf meinem Laptop. Schlank, schnell und perfekt für mein xterm-Handling. :-) Anselm, ich warte ja schon gespannt auf die erste Stable-Release von wmii. :-)

Chemnitzer LinuxTage 2005 – Der Report

March 8th, 2005

Freitag, 04.03.05

Treffpunkt zur Abfahrt nach Chemnitz war auf 11 Uhr angesetzt, um 11:30 sind dann alle Mitfahrenden (7 Leute) auf einem Haufen. Wir sind dann noch die grml-Shirts holen gefahren, haben einen Sprung bei Merkur vorbeigeschaut und danach ging es gegen 13 Uhr los mit der Fahrt nach Chemnitz.

Ein paar Pausen und nach mehrmaligem Verpassen der richtigen Abfahrt in Chemnitz haben wir es gegen 21 Uhr dann doch noch bis zum geplanten Ziel geschafft. Wir haben die Schlüssel für die Unterkunft geholt und wollten am Freitag ja eigentlich früh schlafen gehen (damit wir am Samstag die Sau rauslassen können). Vor 3 Uhr hat es aber doch niemand ins Bett geschafft. ;-) Die Unterkunft war übrigens absolut top – Gratulation und ein großes Danke an das Organisationsteam!

Samstag, 05.03.05

Angefangen hat mein Tag nach dem Frühstück mit Torsten Werners Vortrag “Debian GNU/Linux im Auswärtigen Amt”. Im Vortrag wurde erläutert warum und wie von Windows NT-Servern auf Debian-Systeme umgestellt wurde+wird. Der Vortrag hat schön aufgezeigt warum Debian als Serverplattform ideal ist und warum in vielen Fällen die verwendete Software nicht unbedingt kostenfrei sein muss, aber die Schnittstellen zu anderen Diensten offen sein sollen.

Danach war ich in “Plattenschlüssel: Chiffrierte Dateisysteme unter GNU/Linux” von Frank Becker und Konrad Rosenbaum zu finden. Der Vortrag hat einen guten Einstieg Überblick über die Thematik geboten (cryptoloop, dm-crypt, loop-aes,…). Über die Schwäche, dass die Referenten anscheinend nicht ganz up2date waren (hey, es gibt Kernel 2.6.11 8-)) kann man hinwegsehen [Gruß an Gebi ;-)].

Der Vortag zu “Security Enhanced Linux” ist leider ausgefallen, darum hab ich eine Runde durch die TU gedreht und bin beim Debian-Stand hängengeblieben. Der Debian-Stand war generell unser Treffpunkt, weil alle intuitiv dorthin gefunden haben. ;-) Ich habe dort mit dem Debian-Developer Alexander Müller gesprochen. Von ihm stammt die Live-CD Gnoppix und mittlerweile ist er Mitarbeiter von Ubuntu (u.a. für die Live-CDs). Ich hab ihn dementsprechend über seine Arbeit bei Ubuntu ausgefragt und so wie es ausschaut gibt es noch keinen einzigen Ubuntu-Entwickler aus+in Österreich.

Der Vortrag von Stefan Schumacher “Einbruchserkennung in Netzwerke mit Intrusion Detection Systemen und Honeypots” war mir inhaltlich schon bekannt, ich hab daher mal auf Karls ibook Mails gecheckt und die grml-Mirror auf der grml-Homepage aktualisiert.

Oliver Kügows “Hochverfügbare Serverdienste mit Linux” bot einen guten Überblick über Heartbeat, DRDB & CO. Harald Weltes “Enforcing the GNU GPL” wollte ich mir nicht entgehen lassen nachdem ich es im Vorjahr nicht auf den 21C3 geschafft habe. Die “interessanten” Zwischenfragen haben der Qualität des Vortrages aber keinen Abbruch getan. Danach war ich mir eigentlich nicht sicher welchen Vortrag ich besuchen will, ich war zu faul zum Aufstehen ;-) und bin dann bei Stefan Wintermeyers Vortrag “GPL Software in Deutschland erstellen und davon leben” geblieben. Das war eine guuuuuuuuute Wahl. Der Vortragende hatte Humor, brachte interessante Aspekte ein (“Kunden wollen eine Box zum Angreifen”) – der Vortrag war super unterhaltsam und trotzdem lehrreich.

Danach waren wir beim Social Event (mit exzellentem Buffet) und gingen noch zur Linux-Nacht. Downtime war dann irgendwann gegen 3 oder 4 Uhr.

Fazit vom Samstag: gute Vorträge, gute Unterhaltung und viele Leute wieder oder das erste Mal in Reallife getroffen (Matthias Kopfermann, Nico Golde, Julius Plenz, Kurt Pfeifle, Norbert Tretkowski, Kurt Gramlich,…). Nur das WLAN ist negativ aus dem Rahmen gefallen.

Sonntag, 06.03.05

Los ging es bei mir mit Maximilian Ibel zum Thema “Google: A Computer Scientist’s Playground” – das meisste wusste ich bereits, deshalb hab ich die Zeit mal für $NEWS aufgewendet. Danach war Matthias Teege zum Thema “Unix ist tot” an der Reihe. Matthias hat am Anfang gleich mal ordentlich provoziert und musste daraufhin einiges einstecken (“stell doch mal die Schrift größer” – “das wäre grundsätzlich möglich aber dafür müsste ich jetzt rebooten”). 8-)

Nach einer ca. 1 stündigen Pause in der ich mit Anselm Garbe und seinem Kumpanen Oliver beim Mittagessen über WMI, das X Window System & CO gequatscht habe besuchte ich Rene van Beverns “ION – Der fenstermanagende Fenstermanager”. ION kannte ich ja bereits, ein paar Sachen waren mir zwar unbekannt, aber Anselm hatte dann in “Window Manager Improved – Intelligentes Fenstermanagement mit X11” gezeigt was ein richtiger WM wirklich kann. ;-)

Dann war mein Vortrag zu grml an der Reihe. Ich hatte ja leider nur 30 Minuten Zeit, habe darum aber auch dementsprechend Gas gegeben. ;-) Jörg Schilling war in meinem Vortrag und ist nachher noch zu mir gekommen. Wir haben fast 1 Stunde über Bootvorgänge/Hardwareerkennung unter Linux+Solaris, star, sfind, berlios.de und grml gesprochen. :-)

Zu “Malicious Code – Gefahren im Linuxbereich” von Marco Preuß hab ich es dann nicht mehr geschafft und konnte nur noch die Schlussworte und die Fragerunde mitbekommen. Dann wollte ich zu Nicos TPP-Vortrag gehen, aber irgendwie haben es mehrere Leute geschafft mich in Jens Kühnels “Linux auf Home-Routern – Linksys”-Vortrag zu schleifen.

Danach war Treffpunkt zur Abfahrt, wir haben ausgecheckt und sind gegen 19 Uhr losgefahren. Ankunft in Graz war dann nach einer längeren Pause beim Burgerking (igitt ;-)) gegen 3 Uhr.

Für die Voyeure gibt’s zum Abschluss natürlich auch noch was:

grml 0.3 released

March 4th, 2005

grml 0.3 is available. The new release brings 191 new packages and many new features. For details take a look at the release announcement.

Chemnitz – wir kommen!

March 4th, 2005

Sodalla, heute (04.03.) geht’s Richtung Chemnitzer LinuxTag 2005. Ein taktischer Kleinbus bestehend aus 2 Autos und 7 bis zu den Zähnen mit Laptops, WLAN-Karten und viel Motivation bewaffneten BofHs reist gegen 11 Uhr ab – Richtung Deutschland.

Ich freue mich ja wahnsinnig auf jene Leute, die ich zum ersten Mal im Offline-Leben treffen werde. Und natürlich auf die riesige Anzahl an guten Vorträgen, die Entscheidung welchen man sich dann jeweils wirklich anschauen geht wird – wie immer – schwer fallen.

Sofern WLAN für mir tut und ich dazu komme werde ich natürlich mein Blog in Echtzeit füllen. Chemnitz – wir kommen!

Nichtraucher-Zone

March 3rd, 2005

Es ist einfach herrlich, wenn man Essen/Trinken gehen kann, ohne die Kleidung nachher in die Wäsche geben zu müssen weil sie nach Rauch muffelt. Seit mein Lieblingslokal einen dedizierten Bereich in eine Nichtraucherzone verwandelt hat ist es dort noch angenehmer zu sitzen. Die Klimaanlage/der Rauchabzug war schon immer gut, die Musik wird auch wenns später wird nicht lauter gedreht – so kann man sich gepflegt unterhalten ohne um die Stimmbänder Angst haben zu müssen. Jetzt brauch ich nur noch einen “Zuvielesse-Schutz”, mir liegt der Veggiburger mit Zubehör noch immer im Magen. 8-)

Buch: Hardening Linux

March 1st, 2005

Gerade erst herausgekommen und heute vom Postler vorbeigebracht bekommen: “Hardening Linux” von James Turnbull. Die ersten 80 Seiten hab ich durch, den Rest (noch ca. 470 Seiten) mal durchgeschmökert. Speziell behandelt werden die Distributionen RedHat und Debian, das Englisch liest sich leicht und flüssig. Wenn es so weiter geht wie bisher war das Buch das Geld wert.

Umlaute-Problem in WordPress behoben

March 1st, 2005

Congratulations! This is a valid RSS feed. Na endlich….

Darauf aufmerksam geworden bin ich ja erst durch einen Hinweis in #grml, dass mein Blog in einem Planet-Feed nicht tut. Nachdem ich heute mal einen RSS-Reader unter Windows testen wollte (Feedreader) und dieser mit meinem und anderen deutschen WordPress-Blogs nicht so wirklich wollte war es wirklich an der Zeit, das Problem mal zu beheben.

Mein Fix in wp-includes/functions-formatting.php schaut jetzt so aus:

[...]
        $content = preg_replace('/Ä/', 'Ä$1', $content);
        $content = preg_replace('/Ö/', 'Ö$1', $content);
        $content = preg_replace('/Ü/', 'Ü$1', $content);
        $content = preg_replace('/ä/', 'ä$1', $content);
        $content = preg_replace('/ö/', 'ö$1', $content);
        $content = preg_replace('/ü/', 'ü$1', $content);
        $content = preg_replace('/ß/', 'ß$1', $content);

Anmerkung: vermutlich wird der Ersetzungsteil im Code nicht korrekt dargestellt, am Besten in den Quelltext schauen oder umlaute_fix.txt heranziehen.

Hoffentlich ist das Problem damit gegessen. Falls jemand der PHP beherrscht einen Vorschlag für mich hat wie man es richtig macht: her damit! :-)

Katzen beherrschen uns

February 26th, 2005

Futter verweigern (“das schmeckt mir nicht mehr”) und nachdem eine andere Marke hingestellt wurde nach der Ruhepause eine Doppelration einstecken, denn plötzlich schmeckt die alte Marke auch wieder.

German vs. English: jetzan deitsch

February 26th, 2005

Ich war am Überlegen ob ich mein Blog auf deutsch oder englisch weiterführen soll. Martin hat(te) ja diese Überlegung ebenfalls. ;-)

Und ich glaube ich werde die deutsche Variante nehmen. Das grml-Relevante findet sich mittlerweile eh in einem eigenen Blog.

Last(?) english notice: I decided to write my blog in german/austrian. ;-)