June 5th, 2006
Ja, die Linuxwochen Wien 2006 sind vorbei. Nachdem ich jetzt aber nichts doppelt schreiben will und mich schon mehrere Personen auf einen Bericht angesprochen haben, verweise ich an dieser Stelle einfach auf das grml-develblog – dort habe ich dazu einen ausführlicheren Artikel geschrieben. Have fun. :-)
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May 28th, 2006
- omni/intellisense completion: use CTRL-X CTRL-O in insert mode to start it [:he compl-omni]
- internal grep: vimgrep foo bar [:he vimgrep]
- tab pages: vim -p file1 file2 – then use the :tab command [:he tabpage]
gt -> next tab
gT -> previous tab
- undo branches: :undolist / :earlier 2h / :later 2h
instead of using u (undo) and CTRL-R (redo), you might experiment with g- and g+ to move through the text state [:he undolist]
- browse (and of course edit) remote directories via scp using netrw plugin: :edit scp://host//path/to/ [:he netrw.vim]
- start editing the filename under the cursor and jump to the line number following the file name: press gF [:he gF]
- press ‘CTRL-W F’ to start editing the filename under the cursor in a new window and jump to the line number following the file name. [:he CTRL-W_F]
- spelling correction [:he spell]:
]s -> Move to next misspelled word after the cursor
zg -> Add word under the cursor as a good word to the first name in ‘spellfile’
zw -> Like “zg” but mark the word as a wrong (bad) word
z= -> For the word under/after the cursor suggest correctly spelled words
- highlight active cursor line using ‘set cursorline’ [:he cursorline]
- delete inner quotes inside HTML-code using cit [:he tag-blocks]
Configuration template for your ~/.vimrc:
if version >= 700
" Thanks for some ideas to Christian 'strcat' Schneider and Julius Plenz
" turn spelling on by default:
" set spell
" toggle spelling with F12 key:
map <F12> :set spell!<CR><Bar>:echo "Spell Check: " . strpart("OffOn", 3 * &spell, 3)<CR>
set spellfile=~/.vim/spellfile.add
" change language - get spell files from http://ftp.vim.org/pub/vim/runtime/spell/
" cd ~/.vim/spell && wget http://ftp.vim.org/pub/vim/runtime/spell/de.latin1.spl
" change to german:
" set spelllang=de
" highlight matching parens:
" set matchpairs=(:),[:],{:},< :>
" let loaded_matchparen = 1
" highlight MatchParen term=reverse ctermbg=7 guibg=cornsilk
" highlight the cursor line and column:
" set cursorline
" highlight CursorLine term=reverse ctermbg=7 guibg=#333333
" highlight CursorColumn guibg=#333333
" delete Inner-Quotes - very useful within HTML-code!
imap <F10> <C-O>cit
" set maximum number of suggestions listed to top 10 items
set sps=best,10
endif
Note: all of the above is brought to grml-users via /etc/skel/.vimrc of current grml-etc package and will be shipped with the next grml-release of course.
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May 28th, 2006
Update [2008-02-15]: URLs aktualisiert
Pflichtprogramm: das Antiverpeil Howto (antiverpeil-workshop) von Susanne.
Notiz: wer das aus zeitlichen Gründen jetzt nicht lesen sollte, hat übrigens schon was verpeilt. ;)
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May 21st, 2006
Wie schon in “grml on linuxdays Graz” im grml-develblog geschrieben, war der Grazer LinuxTag 2006 meiner Meinung nach wirklich sehr nett.
Aus Organisatorensicht gab es keine besonderen Vorkommnisse, dafür aber viele interessante Vorträge. ;-) Ich habe viele nette Leute getroffen und wie auch schon im Vorjahr viel Spaß mit den Leuten vom Gentoo-Stand gehabt. *hehe* Zwischendrin kam mal jemand zu mir, um mir die grml-Installation auf seinem ganz besonderen “Spielzeug” (Zitatende) – einem Toshiba Libretto – zu zeigen:

grml läuft laut Auskunft des Besitzers – im Gegensatz zu anderen Distributionen ;-) – auf dieser Hardware einwandfrei, nur die Tastatur ist sogar für meine zarten Finger gewöhnungsbedürftig klein. 8-)
Auf meiner Todo-Liste stehen jetzt noch die Wiener Linuxwochen. Diese starten am Mittwoch dem 31. Mai und gehen bis zum Freitag, dem 2. Juni 2006. Ich hoffe man sieht sich dort. :-)
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May 14th, 2006
Was ich in Vodafone 3G Datacard mit Linux (UMTS) bezüglich der Messung der Brauchbarkeit von einer UMTS/Vodafone-Karte auf einer Autofahrt von Graz zur deutschen Grenze versprochen habe, möchte ich jetzt einlösen.
Eigentlich wollte ich ein selbst aufgebohrtes fping zur Datenauswertung verwenden, das hat sich dann aus Zeitgründen aber von selbst erledigt. Meine Fallbacklösung war smokeping, und die daraus gewonnenen Daten sind hier zu sehen:

In diesem Bild ist die Linkqualität zum DNS-Server von AON zu sehen (der Provider, bei dem die Vodafone-Karte im Einsatz war).

In diesem Bild ist die Linkqualität zu heise.de zu sehen.

Und als letzter Vergleichswert noch die Linkqualität zur TUG, in deren Netz auch der Server steht, über den ich u.a. die SSH-Verbindung getestet habe.
Oliver Jusinger hat die gewonnen GPS-Daten noch über die Google-Maps-API aufbereitet, falls jemand die Strecke genauer verfolgen will. Danke, Oliver!
Mein persönliches Fazit für Vodafone auf der Autobahn: UMTS ist nicht optimal, aber brauchbar. Wenn der Fallback auf GPRS stattfindet (ist meistens abseits von größeren Orten der Fall) ist es weniger lustig, HSDPA klingt aber vielversprechend. Mails tippt man lieber lokal, da die Latenz via SSH zwischendurch schon nerven kann. Da merkt man dann, wer Vim wirklich bedienen kann und nicht Notepade-ähnlich navigiert. ;-)
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May 14th, 2006

Jimmy and me bought a “Targus Wireless Multimedia Presenter” and tried to use it with Linux. It works absolutely perfect – at least using grml. :-) As we couldn’t find any docs how to set it up we decided to document what you should know about it – regardless which distribution you use. Basically there are three modes available:
Mode 1 (green light):
- left mousekey
- scrollkey
- right mousekey
Mode 2 (red light):
- keycode 99 (Prior)
- keycode 9 (Escape)
- keycode 105 (Next)
Mode 3 (yellow light):
- keycode 176
- keycode 162
- keycode 174
And finally some special keys:
- alt-tab-key: keycode 50 + keycode 64
- e-key: keycode 130
- mail-key: keycode 236
To bind a keycode to an action either run something like:
xmodmap -e ‘keycode 130 = XF86AudioMute’
or configure it in your ~/.Xmodmap for alle the keybindings, some of them might be pre-configured already. Afterwards bind the specified action (like XF86AudioMute) to a command in your window manager. That’s it.
BTW: The device will work out-of-the-box with all the keybindings starting with the grml GLT06 edition, available at the Grazer linuxdays. Hope to see you there! :-)
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May 13th, 2006

23:14 < harnir > mikap: I think I should warn you
23:14 < mikap > hm? :)
23:14 < harnir> it's usually one way trip :-)
harnin ist der Autor von fvwm-crystal und war vor ein paar Wochen in #grml zu Besuch. Es ging um die Verwendung seiner Software, ich kann nur sagen, wie verflucht recht er mit seiner Aussage nur hat. :-)
‘apt-get install fvwm-crystal’ und schon geht es dahin. Die Defaults einmal richtig brauchbar, durchwegs sehr nette Konzepte wie die QuakeConsole, Schnittstelle direkt zum Windowmanager via “Alt-;” und mit “Alt+Escape” wechselt man zwischen den zwei zuletzt verwendeten Desktops hin und her. Man merkt, dass der Autor nachgedacht hat und ebenfalls von der fluxbox-Ecke kommt (mein bisheriger Windowmanager-Favorit).
fvwm-crystal ist ziemlich intuitiv zu bedienen, zwecks Powerusing sind aber folgende Dokumente Pflichtprogramm für angehende fvwm-crystal-Benutzer:
Die Schmankerl merkt man dann, wenn man obige Dokumente auch wirklich in der Praxis durchführt. Definitiv “worth a look”!
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May 12th, 2006
Vim 7.0 ist seit dem 8.05.2006 verfügbar. Diese Version findet man bereits in Gentoo und seit kurzem auch in Debian experimental. Als Vim-Verfechter muss ich da ausnahmsweise einmal Newsgateway spielen. ;-)
Warum man Vim 7.0 unbedingt haben will, sieht man in der Vim 7 Demoshow (via 256bit). Einige meiner Favoriten:
set matchpairs=(:),[:],{:},< :> " Highlighting matching parens
set cursorline " Highlighting the cursor line and column
vimgrep (internal grep) wird mir vor allem unter Windows gefallen:
:vimgrep foo bar
Die “Undo branches” sind auch ein sehr schönes Feature, ebenso wie “Spell checking” und die “Tab pages”. Wer jetzt sein Klo tapezieren, dem Kind eine Gute-Nacht-Geschichte erzählen oder einfach nur offline die Versionsinfos zu Vim 7 lesen will, mache nun:
a2ps --medium A4dj -E -o print.ps /usr/share/vim/vim70/doc/version7.txt
lp print.ps
Für die Papiersparer gibt es noch die Alternativen via WebCVS oder ‘:he version7’ in Vim selbst.
Soeben habe ich sichergestellt, dass wir Vim 7 auf der Grazer LinuxTage 2006 grml-CD mit an Board haben. :-)
Note-to-self: jetzt heisst es dann einmal wieder ~/.vim aufräumen.
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May 11th, 2006

The black grml shirts will be available on linuxdays Graz 2006 at the grml-booth. The yellow and the pink shirts are available in the grml-shop at spreadshirt. The grml-CDs will be available with the upcoming LinuxUser magazine 06/2006! Oh, I won’t sell my laptop. ;-)
BTW: being proud owner of 1000 grml-CDs rocks. :-)
PS: title shameless stolen from nobse :-)
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May 11th, 2006
Einer der Gründe, warum es hier in den letzten Wochen ruhiger wurde: die Grazer LinuxTage 2006 kommen näher.
Die Grazer LinuxTage finden heuer am 19. und 20. Mai 2006 statt. Der Business-Tag geht am 19. Mai in Kapfenberg und der Community-Tag am 20. Mai in Graz über die Bühne. Das Programm steht schon fest und ist online verfügbar.
Michael Kofler wird die Keynote halten und auch seine Bücher (erhältlich am Buchstand vor Ort) signieren. Einsteiger finden in Vorträgen wie Linux-Desktop im alltäglichen Gebrauch und Linux – einmal quer durch den Gemüsegarten den Einstieg in die Linux-Welt. Fortgeschrittene und Experten werden mit Vorträgen wie Implementierung eines SNMP4Nagios-Plugins, Cluster-Synchronisation mit csync2, und Configuration Engine – effiziente Administration eines Linux/UNIX-Clusters bedient.
Meine Wenigkeit hält einen Vortrag zu grml – Linux Live-CD für Sysadmins und Geeks und einen Vortrag mit dem Titel Erfolgreiche OpenSource Projekt-Maintenance. Am grml-Stand wird es eine limitierte Auflage an CDs einer speziellen grml-Release geben. Auch andere Community-Stände wie Debian, Gentoo und Funkfeuer sind vor Ort.
Der Eintritt ist auch heuer wieder frei! Partizipieren! :-)
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April 28th, 2006
- Firefox eine einzige Speicherwildsau ist
- insmod für falsche Parameter in einem Modul den gleichen Returnwert wie für “File exists” zurückgibt
- #340058, #358047 und #322382 (als Beispiele für Bugreports, wo sich niemand drum kümmert; ich muss DD werden)
- VMware-Server anscheinend keine VMs von VMware-Workstation lesen kann
- debootstrap/cdebootstrap so wahnsinnig aussagekräftige Fehlermeldungen wie “E: Couldn’t install system due to errors!” produzieren. Ach ja, da war ‘-v‘ für verbose schon aktiviert…
- Microsoft bei ihren eigenen Produkten MDI vs. SDI absolut inkonsequent realisiert. Während man bei MS Word 2002 SDI bekommen kann, funktioniert Powerpoint 2002 nicht mit zwei Instanzen in zwei verschiedenen Interfaces. Man ist also immer in einem MDI eingesperrt. Wahnsinnig produktives Arbeiten bei mehreren Monitoren… not!
- weder Solaris 10 1/06 noch Nexenta/Elatte in meinem VMware Server (build-22874) mit Xorg tun. Bei Solaris läuft nicht mal die Installation durch, Nexenta bootet nicht durch. Schillix tut aber.
*seufz*
(Teil 1 und Teil 2)
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April 18th, 2006
Wahrlich keine sonderliche Neuigkeit, aber endlich hatte ich mal Gelegenheit es mir anzusehen: TrueCrypt.
Unter Windows hantierte ich bisher mit GPG-verschlüsselten Dateien (was ich trotz WinPT mangels transparenter Integration eher als Krampf empfinde), auf Linux nutze ich cryptsetup-luks bzw. den praktischen Wrapper drum herum namens grml-crypt. TrueCrypt ist sowohl für Windows als auch Linux verfügbar, und insofern vor allem für Leute interessant, die öfters auf mehreren Betriebssystemen mit schützenswerten Daten zu tun haben.
Das grafische Interface für Windows ist selbsterklärend und man kann eine Container-Datei inkl. Software-Installation innerhalb von 5 Minuten in Betrieb nehmen. Die Integration durch die Einbindung als weiteres Laufwerk ist sehr angenehm.
Die unter Windows erstellte Container-Datei lässt sich dann unter Linux einfach nutzen:
# modprobe truecrypt
# truecrypt --filesystem vfat ~/truecrpypt /mnt/test # die container-datei einhängen
Enter password for '/root/truecrpypt':
# truecrypt -vl
/dev/mapper/truecrypt0:
Volume: /root/truecrpypt
Type: Normal Size: 10485248 bytes
Encryption algorithm: AES
Mode of operation: LRW
Read-only: No
Hidden volume protected: No
# $DATEN_BEARBEITEN
# truecrypt -d # und schliesslich wieder aushängen
Update: Schade ist, dass man mit TrueCrypt unter Linux bisher nur komplette Partitionen verschlüsseln, aber keine einzelnen Container anlegen kann. Schade ist, dass man mit TrueCrypt unter Linux keine Möglichkeit hat, um ein Truecrypt-Volume zu erstellen.
Update2: mit TrueCrypt Version 4.2 kann man jetzt netterweise auch unter Linux Volumes anlegen. Das passende Debian-Paket für grml-User gibt es bereits im grml-Repository.
Aber mal sehen, ob sich TrueCrypt im Praxisalltag neben grml-crypt bewähren kann. Auf alle Fälle wird die in Kürze erscheinende grml-Version 0.7 Support für truecrypt mitbringen. :)
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April 14th, 2006
… Babyphones können WLAN-Killer sein.
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April 10th, 2006
Eine neue Version von grml, der Live-CD für Sysadmins, Texttool-User und Geeks ist verfügbar. Diesmal in Version 0.7 und mit dem Codenamen ‘Bootenschnitzl’.
Was ist neu? Der Kernel wurde auf Version 2.6.16 aktualisiert. Es gibt Support für aktuelle Vodafone-/UMTS-Karten via dem nozomi-Kernelmodul. Leute mit einem SD-Cardreader wie z.B. im Samsung X20-Laptop vorhanden werden sich über den SDHCI-Support freuen. Reiser4, Speakup und SquashFS sind selbstverständlich auch wieder mit an Board.
Im Userland hinzugekommen ist bt-audio, ein Skript um ein Bluetooth-Headset einfach nutzen zu können. grml-debugtools beinhaltet den event-viewer, ein Programm um alle fork/exec/exit/uid/gid-Events vom laufenden System via dem neuen Netlink/Fork-Connector Interface zu sehen. grub kann man nun direkt aus dem Bootmenü erreichen. grml2hd beherrscht nun auch die Installation auf externen Firewire-Geräten. truecrypt ist auch wie versprochen mit an Board.
Und es gibt noch viele weitere Nettigkeiten… :-) Weitere Details gibt es in den offiziellen Release-Notes.
Und wer mit dem Booten und Nutzen der CD noch nicht genug hat, kann sich ein Bootenschnitzl-Shirt im grml-Spreadshirt-Shop holen. Wessen Hunger auch dann noch nicht gestillt ist, der wird sein Schnitzl wohl oder übel im Restaurant seiner Wahl holen gehen müssen. Auf alle Fälle wünsche ich guten Appetit und Mahlzeit!
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April 6th, 2006
Vor ein paar Tagen kam beim Mailen zum Thema Klonen von Systemen die Sprache auf “wie geht das mit Raw-Devices eigentlich mit Linux?”. Unter Solaris geht das bekanntlich mit /dev/rdsk/foo als Raw-Device für /dev/dsk/foo. Für Linux gibt es etwas Äquivalentes.
Die alte Variante der Nutzung von Raw-Devices mit Linux:
# modprobe raw
# raw /dev/raw/raw1 /dev/sda1
Und schon kann man auf /dev/raw/raw1 munter herumoperieren. Aber Achtung: Das Kernelmodul wollen die Linuxentwickler schon seit längerem “deprecaten”:
$KERNEL_SOURCE_2.6.16/Documentation/feature-removal-schedule.txt
What: RAW driver (CONFIG_RAW_DRIVER) When: December 2005
Why: declared obsolete since kernel 2.6.3 O_DIRECT can be used instead
Who: Adrian Bunk
Wenn ich das richtig sehe, fliegt der raw-Treiber entweder mit 2.6.17 oder im Jänner 2007 raus. Ob das dann auch wirklich der Fall ist, wird man ja sehen. ;)
Statt dem Kernelmodul sollte man also O_DIRECT nutzen. Der Vorteil von O_DIRECT ist, dass man nur Lese-/Schreibrechte für das Device braucht und keine Rootrechte besitzen muß, um das Raw-Device auf eine Platte/Partition zu binden. Der Nachteil von O_DIRECT ist, dass es (AFAIK) Linux-only ist und die Applikation das halt von sich aus unterstützen muß.
dd auf /dev/raw/raw* ist nicht schneller als über ein Blockdevice, aber sg_dd taugt für Raw-Devices. Und aktuelle dd-Versionen aus den coreutils beherrschen O_DIRECT via dem Flag ‘direct’ (“direct use direct I/O for data”).
raw-Devices und O_DIRECT sind von der Geschwindigkeit her übrigens äquivalent, laut linux_2_6_datacenter_performance.pdf liegt das im Bereich von unter 2% Unterschied. Ein Benchmark mit O_DIRECT/raw und einem aktuellen 2.6er Kernel steht bei mir noch auf der ToDo-Liste.
Wer jetzt noch ein bisschen Theorie dazu will, kann z.B. “Asynchronous I/O Support in Linux 2.5” aus Reprint-Pulavarty-OLS2003.pdf und O_DIRECT von Andrea Arcangeli als Einstiegspunkt nehmen.
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March 31st, 2006
Mit meinem Samsung X20 Laptop bin ich sehr zufrieden. Ein Punkt auf der Todoliste war noch der eingebaute Cardreader. Jetzt habe ich 18 Euro in eine SD-Karte invesiert und wollte schauen ob ich “Multi Memory Card Slot: Memory stick / Memory stick pro / SD card” nutzen kann. Die Hardware identifiziert sich als solche:
# lspci
[...]
0000:02:09.2 0805: Ricoh Co Ltd R5C822 SD/SDIO/MMC/MS/MSPro Host Adapter (rev 17)
0000:02:09.3 System peripheral: Ricoh Co Ltd R5C592 Memory Stick Bus Host Adapter (rev 08)
Und dank dem sdhci-Treiber (Secure Digital Host Controller Interface) war es dann auch stressfrei. Als Grundlage diente der aktuelle 2.6.16-grml Kernel, diesen habe ich um den sdhci-Treiber aus dem mm-Tree erweitert, et voila:
# modprobe sdhci
# dmesg
[...]
sdhci: Secure Digital Host Controller Interface driver, 0.11
sdhci: Copyright(c) Pierre Ossman
ACPI: PCI Interrupt 0000:02:09.2[C] -> GSI 18 (level, low) -> IRQ 209
mmc0: SDHCI at 0xb8003800 irq 209 PIO
mmcblk0: mmc0:8000 SD256 247040KiB
mmcblk0: p1
Und schon geht es dahin:
# mount /dev/mmcblk0p1 /mnt/cardreader
Der nächste Build von 2.6.16-grml wird den Treiber beinhalten und damit wird grml 0.7 auch Support für sdhci beinhalten. Mein Samsung X20-Howto wird natürlich auch noch dementsprechend erweitert.
Update: das Device (/dev/mmcblk0p1) wird nicht immer automatisch erstellt. Abhilfe schafft dann ein manuelles ‘modprobe mmc_block’. Wenn es erfolgreich war sieht man im syslog dann sowas:
Mar 31 00:54:26 grml kernel: mmcblk0: mmc0:8000 SD256 247040KiB
Mar 31 00:54:26 grml kernel: mmcblk0: p1
Funktioniert übrigens nur mit SD-Karten. Der ausgeborgte Sony Memory-Stick will noch nicht. Der Kernelbuild ist übrigens auch schon fertig.
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March 24th, 2006
Ich habe mir einen 1 GB großen USB-Stick geleistet, um auch das “große” grml120 via USB-Stick booten zu können. Das ist nämlich noch mal schneller als via CD-ROM zu booten. Und an sich ist es auch nur ein “grml2usb /path/to/grml.iso /mnt/external1″ und schon ist auf dem USB-Stick grml drauf. Das BIOS listet den USB-Stick auch brav, aber trotz installiertem syslinux bootet er nicht: “No operating system found”. Huch?! Na schauen wir mal:
root@grml ~ # fdisk -l /dev/sda
Disk /dev/sda: 1024 MB, 1024966656 bytes
32 heads, 63 sectors/track, 993 cylinders
Units = cylinders of 2016 * 512 = 1032192 bytes
Device Boot Start End Blocks Id System
/dev/sda1 1 992 999813+ 6 FAT16
root@grml ~ # fdisk -l -u /dev/sda
Disk /dev/sda: 1024 MB, 1024966656 bytes
32 heads, 63 sectors/track, 993 cylinders, total 2001888 sectors
Units = sectors of 1 * 512 = 512 bytes
Device Boot Start End Blocks Id System
/dev/sda1 245 1999871 999813+ 6 FAT16
root@grml ~ # cfdisk -P s /dev/sda
Partition Table for /dev/sda
First Last
# Type Sector Sector Offset Length Filesystem Type (ID) Flag
-- ------- ----------- ----------- ------ ----------- -------------------- ----
Pri/Log 0 244* 0# 245*Free Space None
1 Primary 245* 1999871 0 1999627*FAT16 (06) None
Pri/Log 1999872 2001887 0 2016 Free Space None
Man achte auf die Position der Partion im Output von fdisk vs. ‘fdisk -l -u’ vs. cfdisk. Und genau das war der Fehler: die Partition hat nicht beim 1. Sektor angefangen und darum kann man vom USB-Stick auch nicht booten. Kaum habe ich die Partition angepasst geht auch das Booten einwandfrei. :-) Also unbedingt darauf achten, wie man fdisk aufruft (bzw. gleich cfdisk nehmen) und wie die Partition(en) angelegt sind.
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March 23rd, 2006
… Rumkugeln haben neben dem Lüfterausgang des Laptops nichts zu suchen.
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March 22nd, 2006
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March 22nd, 2006
ms-sys ist ein praktisches Tool für Leute, die gerade keine Windows-CD zur Hand haben, aber den Windows-Bootrecord neu schreiben wollen (AKA ‘fdisk /mbr’):
This is a Linux program for writing Microsoft compatible boot records. The program does the same as Microsoft “fdisk /mbr” to a hard disk or “sys d:” to a floppy or FAT partition except that it does not copy any system files, only the boot record is written.
Die folgende Option ist jene, die ich meistens benötige:
-m, --mbr Write a Windows 2000/XP/2003 MBR to device
Mit einem einfachen:
# ms-sys -m /dev/hda
ist das Windows-System auch wieder bootfähig. Selbstverständlich findet man ms-sys auf der Besten aller Live-CDs. ;-)
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