August 10th, 2005
Matthias hat mich vor einigen Wochen darauf aufmerksam gemacht und weil vor kurzem eine neue Release herauskam und ich das Debian-Paket dafür aktualisiert habe, möchte ich einmal auf ncp von Fefe hinweisen.
Das Schöne an ncp ist, dass es ganz einfach zu nutzen ist und ‘es einfach funktioniert’. Wer hatte das noch nicht, dass man jemandem im LAN mal schnell Datei(en) rüberschieben will? Mail saugt für sowas, nicht alle IM-Clients beherrschen Dateitransfer und nicht jeder hat einen Web-/FTP-/…-Server laufen. Hier kommt ncp zum Einsatz. Auf dem sendenden Host startet man einfach npush mit den zu sendenden Dateien als Argument:
% npush datei_foobar
Und auf dem Rechner auf dem man es empfangen will dann einfach npoll starten:
% npoll
npoll: got packet from fe80::[...] port 8002 on interface eth1
-rw-r--r-- mika/mika 1807 2005-08-10 09:56:16 datei_foobar
Und schon hat man die Datei(en) verfügbar. ncp hat statisch kompiliert nur 25kB, weitere Details zur Funktionsweise gibt es in der Manpage. Debianer können sich die aktuelle ncp-Version als .deb aus dem grml-Repository holen.
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August 9th, 2005

Heute hab ich wieder eine tolle Radtour gemacht. Start um 7:20 Uhr bei einer Lufttemperatur von 7 Grad (brrrrr) in Viktring mit Ziel Hauptbahnhof Klagenfurt. Dort dann Abfahrt um 08:01 Uhr nach Villach zu einem Preis von 11,5 Euro für 2 Personen plus Fahrräder. Abfahrt in Villach um 08:45 und dann über Rosegg den Drauweg entlang zur Hollenburg und über Schleichwege rund um Köttmansdorf zurück nach Viktring (Ankunft um 13 Uhr). Eine wunderschöne, rund 50km lange Strecke.
Und nach dem Mittagessen (leckere Käsnudeln) geniesse ich jetzt einen richtig guten Kaffee der nicht nur lecker aussieht sondern auch so schmeckt. 8-) Prost!
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August 5th, 2005

Wer noch nicht unterschrieben hat sollte das jetzt nachholen. Wer diesbezüglich noch nicht informiert sein sollte: data-retention-is-no-solution @ muetze.com (pointer via chaosfactory)
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August 5th, 2005
msort – soeben in Debian unstable aufgeschlagen:
msort is a program for sorting files in sophisticated ways. It was originally developed for alphabetizing dictionaries of “exotic” languages, for which it has been extensively used, but is useful for many other purposes. msort differs from typical sort utilities in providing greater flexibility in parsing the input into records and identifying key fields and greater control over the sort order.
Klingt für mich nach einer interessanten Alternative zu so manchem awk/sort-Hack. Es gibt übrigens auch ein Tcl/Tk-Frontend namens msort-gui dessen “Show Command Line”-Feature gerade für den Einstieg hilfreich sein könnte. Weitere Details zu msort gibt es auf der Projekthomepage und im Referenzhandbuch (PDF). Debianer machen jetzt ein einfaches ‘apt-get install msort msort-gui’. Jetzt fehlen eigentlich nur noch Daten die verarbeitet werden wollen. ;-)
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August 5th, 2005

Vor 2 Jahren habe ich mit meiner Freundin und ihrer Familie einen wunderschönen Radausflug unternommen. Rund 330 km des Drau-Radweges mit Startpunkt Innichen (Italien) und Zielpunkt Viktring/Klagenfurt sind wir in knapp 3 Tagen gefahren. Am Dienstag bin ich jetzt gemeinsam mit meinem (Quasi-)Schwiegervater die Fortsetzung der Tour gefahren. Startpunkt Viktring und dann Radweg R7 Richtung Maria Rain über die R1 nach Völkermarkt und über den Klopeiner See zurück nach Viktring. Ich habe die Strecke auf einem Satelliten-Bild von Google-Earth in etwa nachgezeichnet. Die ca. 90km waren angenehm zu strampeln, begleitet von wunderbarem Wetter und nur unterbrochen von mehreren Pausen in Wirtshäusern. 8-) Weitere Strampeltouren in diesem Sommer werden wohl noch folgen. Für die Voyeure gibt’s natürlich auch wieder was zu sehen.
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July 29th, 2005
Aufgepasst, heute ist Sysadmin Day. Aufgepasst habe ich auch, aber hauptsächlich, dass ich mir keinen Sonnenbrand einfange. 8-) Aktuell stimmen Uhrzeit und Temperatur überein: 23:20 Uhr und 23.2°. Tagsüber war es richtig warm und daher habe ich gemeinsam mit meiner Freundin einen Großteil des Tages am Wörthersee verbracht. Mit meiner Freundin auf der Luftmatratze in Maiernigg herumgegurkt und danach zu Hause bei einem Kaffee frozen-bubble gezockt. Was für ein erholsamer Tag. Und jetzt suche ich noch ein paar nette Spiele für Linux für die Unterhaltung zwischendurch. Bevorzugt werden frauenkompatible (!doom), solche mit genügsamen Hardware-Anforderungen (!DRI) und überperfekt wären dann solche für 2-Spieler-auf-einem-Computer. Wer sein diesbezügliches Wissen loswerden will möge sich doch bitte mit einem Kommentar in meinem Blog verewigen. ;-)
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July 24th, 2005
Via Fefe’s Blog darauf gestossen, einfach schön anzusehen:
Virtual Street Reality
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July 19th, 2005
Bei mir stand die .deb-Paketierung schon seit ein paar Wochen auf der Todo-Liste, jetzt habe ich es geschafft minised zu paketieren. Auf der dietlibc-Mailingliste war es zu lesen:
I took over minised from Eric S. Raymond after fixing it up significantly. Should be a good link for the dietlibc page:
http://www.exactcode.de/oss/minised/
It is 5.3 times faster than GNU sed and 11.3 times when linked with dietlibc compared to the system GNU sed + glibc – meassured on the 25 tests of the included test-suite.
Linked with dietlibc it is 32k on PowerPC, 23k on x86 …
Wer das .deb haben will kann es sich im grml-Repository holen. ITP mache ich, sofern sich jemand für den Upload bereiterklärt.
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July 18th, 2005
Nachdem der heutige Tag schon arbeitssam (Fensterrahmen anstreichen) und spannend (Server mit LVM in 150km Entfernung bootet nach angekündigter Stromabschaltung nur mit Dateisystemfehlern und falsch konfiguriertem Paketfilter – ergo remote debuggen) war, wollte ich mir jetzt ein nettes ISO brennen. Nachdem ich hier nur via einem Windows-Rechner von einem gerade nicht anwesendem Bruder schnell genug ins Netz komme (sprich: 700MB Download in endlicher Zeit) und mir putty, winscp und Firefox für das kurze Arbeiten eigentlich reichen, ist das ja auch durchaus machbar. Naja fast. CD-RW in den Rechner rein und ich will das ISO brennen, zur Verfügung steht hier Nero. Und nach dem “blank disk” kommt dann das hier:

Ähm, hallo?! Parser kaputt? Was willst du von mir?! Ursache ist übrigens, dass die CD-RW für 4-12x ausgelegt ist, der Brenner kann aber nur 2x. ;-( Ein anderer Bruder kann es via Windows-Netzwerk brennen, naja fast. Zuerst hat er die falsche Option ausgewählt (‘bootbare Disk’ statt ‘image to disk’ – CD bootet also gar nicht erst) und dann stellt sich beim Booten heraus, dass die md5sum vom ISO nicht stimmt. Da hat Firefox in den letzten Sekunden also doch noch was verhaut. Dann halt wget für Windows mit ‘resume getting a partially-downloaded file’ starten:
HTTP request sent, awaiting response... 416 Requested Range Not Satisfiable
17:07:42 ERROR 416: Requested Range Not Satisfiable.
Und nochmal von vorne… hmpf… Note to self: das nächste Mal gleich eine grml-CD/USB-Stick rein und ‘a ruah is’.
Aja, dann geh ich zum Computerhändler um die Ecke um mir einen USB-2-seriell-Adapter (Wunsch: Prolific-Chipsatz) zu holen. Der Händler schaut mich beinahe mit Augen an, als ob ich vom Mars kommen würde. Na gut, schauen wir halt noch schnell zum Media-Markt, der liegt eh noch auf dem Weg. Ich komme um 18:08 Uhr an, der Parkplatz ist leer. Der Media-Markt hat schon zu. grml! Und jetzt möchte ich eigentlich noch herausfinden, warum cpufrequency-scaling bei >=2.6.12 dermassen kaputt ist… Zeit um den Rechner auszuschalten? Ja.
Posted in Computer, Rants | Comments Off on Benutzerfreundliche Software und andere Nettigkeiten – was für ein toller Tag…
July 18th, 2005
Der Klassiker um den Speicherverbrauch von Dateien und Verzeichnissen anzuzeigen ist wohl ‘du’ (disk usage) in verschiedenen Varianten wie ‘du -sh’ (mach mir eine lesbare Zusammenfassung) oder ‘du -s * | sort -rn’ (sortier mir das mal). Gebi hat mich jetzt auf ein grafische Anwendung hingewiesen, die ich bisher noch nicht kannte: filelight.
mika@grml ~ % apt-cache show filelight | sed -ne "/^Description/,/^$/p"
Description: show where your diskspace is being used
Allows you to exactly understand exactly your disk usage by
graphically representating your filesystem as a set of concentric
segmented-rings.

Wer jetzt keine KDE-Bibliotheken an Board hat oder eine Kommandozeilenvariante bevorzugt, der sollte einen Blick auf durep werfen:
mika@grml ~ % apt-cache show durep | sed -ne "/^Description/,/^$/p"
Description: create disk usage reports
durep is a perl script used for disk usage reports. It can generate text
output with bar graphs to allow easy comparisons of disk usage between
directories. It can also generate web pages which can be navigated through the
directory structure. This allows easy visual monitoring of disk usage.
Im Einsatz schaut das dann z.B. so aus:
mika@grml ~/Demo % durep -td=1
[ /home/mika/Demo/ 399.2M ]
125.7M [%%%%%%%%% ] 15 31.48% foo1/
58.9M [%%%% ] 4 14.76% foo2/
50.0M [%%% ] 0 12.52% foo3/
31.2M [%% ] 2 7.81% foo4/
24.9M [% ] 1 6.23% foo5/
12.9M [ ] 4 3.24% foo6/
[schnipp rest]
Weitere Alternativen listet ein ‘apt-cache search disk usage’. Kampf der Speicherverschwendung!
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July 10th, 2005

In den letzten Tagen bin ich zum regelrechten Hardwaregeek mutiert. 8-)
Nummer 1: Ich hatte Gelegenheit, einen Touchscreen mit Linux auszuprobieren. Gelernt habe ich dabei, dass man nicht immer die Dokumentation von Google nehmen soll (‘MinimumXPosition’), sondern auch mal in die lokale Dokumentation schauen soll (‘MinX’). 8-) Dabei habe ich laut hwinfo folgendes Gerät mit grml getestet:
Intelli Touch ELO ET1747L- 8SWF-1
Dieser ET1747L funktioniert unter Linux (hier mit X.org) einwandfrei. grml-x erzeugt jetzt übrigens auch einen Beispieleintrag in der xorg.conf, falls das mal jemand brauchen sollte.
Nummer 2: Jimmy hat mir vom Neuhold ein Nullmodemkabel mitgebracht (danke!). Jetzt konnte ich junger Hupfer endlich mal die serielle Schnittstelle remote nutzen. ;-) Die 2 gegebenen Systeme: grml auf meinem Laptop und grml via USB-Stick gebootet (‘grml usb console=ttyS0 console=tty1’). Am Laptop:
stty sane < /dev/ttyS0
…und dann minicom gestartet. Auf der via USB-Stick gebooteten Kiste noch mgetty gestartet, et voila schaut es wie auf dem Screenshot aus. Jetzt werde ich noch versuchen, dass die serielle Verbindung bei grml von Haus aus noch einfacher zu nutzen ist, damit man nur noch ‘serial’ am Bootprompt eingeben muss und die Post abgeht. Update: bereits implementiert: grml-ISO rein, beim Bootprompt noch ‘serial’ reinschreiben und das war’s auch schon.
Nummer 3: Bei Conrad hab ich mir einen ‘8 in 1 Card Reader’ für CompactFlash, MD & CO um 10 Euro geleistet und auch der tut wunderbar:
% udevinfo -a -p /sys/block/sda/sda1 | grep -e product -e vendor
SYSFS{vendor}=="Generic "
SYSFS{product}=="USB2.0 Card Reader"
SYSFS{product}=="VIA Technologies_ Inc. VT82xxxxx UHCI USB 1.1 Controller"
SYSFS{subsystem_vendor}=="0x104d"
SYSFS{vendor}=="0x1106"
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July 7th, 2005
Eigentlich wollte ich ja nur mal schauen welche Programme für DVD-Schauen (unter Linux) aktuell gut verwendbar sind. mplayer ist ja mein All-in-One-Tool das mich eigentlich nie im Stich lässt. Leider konnte ich nicht herausfinden wie ich da in der Konsole ein Kapitel weiterschalte wenn ich keine Playlist sondern eben eine DVD habe. gmplayer lässt sich mit ein paar Skins sogar anschauen und bedienen (inkl. Kapitelweiterschalten). Trotzdem wollte ich aber mal über den Tellerrand blicken und mir wurde gxine empfohlen. Und was passiert da heute?
% cd /tmp/ # ein quasi-leeres Verzeichnis
% gxine # und nun ein bisserl DVD schauen
Ok, und jetzt?
% cd /tmp
% touch 'Datei mit Umläute'
Gtk-Message: The filename "Datei mit Uml344ute" couldn't be converted to UTF-8.
(try setting the environment variable G_FILENAME_ENCODING): Invalid byte sequence
in conversion input
Naja, das lässt sich ja also beheben, also machen wir das auch:
export G_FILENAME_ENCODING='de_AT@euro'
gxine
Und nun will sich meine Kiste zu Tode swappen ohne dass das gxine-Fenster auch nur mal richtig gezeichnet wird. Ja, das ist reproduzierbar. Nein, das werde ich nicht debuggen. ‘apt-get remove libgtk*’
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July 5th, 2005

Ich nehme mal an, dass nicht alle meine Blogleser auch den grml.org-RSS-Feed bzw. das grml development-weblog verfolgen, daher mal kurze Eigenwerbung an dieser Stelle.
Die Arbeit der letzten Wochen ist nun online verfügbar: grml-small 0.1. Der Codename ist ‘Zugschlus’, da das ISO von Marc ‘Zugschlus’ Haber inspiriert wurde (und er mir hilfreiches Feedback gegeben hat). Während Knoppix immer größer wird, geht bei uns der Trend also in Richtung schlank. grml-small hat aktuell 49MB und passt somit wunderbar auf einen 50MB-Visitenkartenrohling oder einen kleinen USB-Stick und ist damit supertransportabel. :-) grml-small 0.1 ist auch die erste Variante, bei der wir via-USB-booten offiziell unterstützen. Eine Anleitung wie das geht ist im grml-wiki zu lesen.
Weitere Details zu grml-small gibt es im offiziellen README. Feedback ist natürlich wie immer willkommen.
Ach ja: aktuell arbeite ich an grml-usb, das wird dann eine weitere grml-Variante mit ~240MB sein. Da gibt’s dann den vollen Hardware-Support seitens des Kernels plus Module (wie es das 700MB-grml bietet) und natürlich einiges mehr an Software als das Rescue-System grml-small beinhaltet, die großen Broken wie Emacs und LaTeX bleiben dann halt natürlich aussen vor. Wer da spezielle Softwarewünsche hat lasse es mich bitte wissen.
Posted in Computer, Links | Comments Off on grml-small 0.1 ist da
July 5th, 2005
Posted in Computer, Links, Rants | Comments Off on Softwarepatente in Europa – wollen wir nicht!
July 3rd, 2005
Vor ein paar Wochen, aus einer spontanen Aktion heraus ein Testlauf um via Internet zu telefonieren, habe ich mir auf dem Laptop das Debian-Paket für Skype geholt, installiert und 3 Minuten später mit Jimmy telefoniert. Mangels Zeit und Gelegenheit haben wir das dann bei dem einem Mal belassen, vor kurzem hat mich das Thema aber wieder eingeholt, nachdem mir diese mündliche, kostengünstige Kommunikation u.a. beim Entwickeln von grml doch öfters zu Gute kommen würde.
Also habe ich vor kurzem auch auf meiner Workstation das skype.deb installiert und innerhalb von 2 Minuten aktiviert gehabt. Hat ebenso wunderbar geklappt, beim Telefonat mit Karl hat sich dann aber ein nerviger Hall von mir ausgehend bemerkbar gemacht. [Selbstnotiz: Abhilfe schaffte das ‘Recording’ auf das Mikro zu lenken, einfach im aumix mit der Leertaste im Mikro-Regler auswählen (R vs. P).]
Wir haben dann auch mal die Konferenzschaltung zu dritt probiert, hat ebenfalls tadellos geklappt. Dateitransfer ist auch was Nettes, vor allem nachdem das centericq noch immer nicht beherrscht, hmpf. Interessant fand ich aber die Virenwarnung beim Dateiempfang beim Linux-Client. 8-)
Ok, genug der Eigendokumentation – worum geht es mir hier jetzt? Ich habe lange Zeit Skype gar nicht ausprobiert, einfach weil es – berechtigterweise – viele kritische Stimmen dazu gibt. Mir gefällt Skype von der Anwendung her wirklich sehr gut. Jetzt bin ich halt auf der Suche nach brauchbaren und freien/transparenten(!) Alternativen. Bevorzugt werden Lösungen die plattformübergreifend nutzbar und möglichst einfach zum Aufsetzen sind (können durchaus verschiedene Clients sein, aber sie sollen miteinander kommunizieren können ;-)).
Öfters erwähnt finde ich Sipgate. Bei Gizmoproject gibt es den Client für Linux leider erst im August zur Verfügung. Folgende freie Clients (SIP/H.323) für Linux konnte ich weiters auf die Schnelle entdecken:
Mangels Gegenstelle hab ich bisher aber leider noch nichts in der Praxis ausprobiert. Hat jemand meiner Leser schon Erfahrung mit der Thematik und kann mir Empfehlungen abgeben?
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June 30th, 2005
Ja, es ist soweit. Das Unisemester ist seit gestern geschafft, heute war der letzte Arbeitstag für dieses Semester. Zumindest hab ich jetzt mal eine paar Wochen keine “geregelte Arbeitszeit” mehr. Das bedeutet: nicht mehr halbtags an grml arbeiten, sondern ganztägig. ;-)
Neben einer Reise nach Hamburg im August und Erholen am Wörthersee möchte ich meine Warteschlange der Bücher-die-seit-2-Jahren-gelesen-werden-wollen verkürzen. Mal schauen was sich sonst noch ergibt, auf alle Fälle bin ich froh, dass dieses anstrengende Semster vorbei ist! *korken_knalle* 8-)
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June 26th, 2005

Via Nikos Blog bin ich darauf gestossen, dass ich nun meinen Wohnort auch mal von oben betrachten kann. Das macht richtig Spass, und jetzt freue ich mich um so mehr auf meine vorlesungsfreie Zeit am Wörthersee!
Posted in Links | Comments Off on Google-Maps für Österreich
June 23rd, 2005
Vorwort: Nein, mein Blog ist nicht tot. Juni ist halt Uni-Monat, das ist auch der Grund warum ich nicht am Linuxtag in Karlsruhe bin. *schnief*
Oft hat man viele Dateien und möchte diese nach einem bestimmten Schema umbenennen. Je nach Wissensstand und Situtation gibt es dafür mehrere Möglichkeiten. Ein paar dieser möchte ich hier mal kurz vorstellen.
Wir konstruieren eine einfache Ausgangssituation:
cd /tmp && touch foo1 foo2 foo3
Diese wollen wir jetzt in bar1, bar2 und bar3 umbenennen. Eine primitive Shelllösung wäre z.B.:
for i in foo* ; do mv "$i" "bar${i/foo}" ; done
Dann gibt es die renameutils bestehend aus 3 Tools: imv, qmv und deurlname. Während man mit imv eine Datei via GNU readline interaktiv umbenennen kann und man mit deurlname “URL-encoded characters” aus Dateinamen entfernen kann, bearbeitet man mit qmv die Dateinamen in einem Editor. Einfach mal ausprobieren ($EDITOR setzen nicht vergessen):
qmv foo*
Weiters gibt es auch noch prename aus dem perl-Paket (zumindest auf Debian auch direkt als ‘rename’ aufzurufen):
prename 's/foo/bar/' foo*
Nicht zu vergessen ist natürlich mmv:
mmv "foo*" "bar#1"
Für die Emasc-Jünger gibt es dann auch noch wdired.el aus emacs-goodies-el. Und für die zsh-Liebhaber gibt es natürlich zmv:
zmv 'foo(*)' 'bar$1'
Mehr Anwendungsbeispiele zu zmv gibt es übrigens in der zsh-lovers-manpage.
Ach ja, und weil ich so oft Windows-User als Mausschubser sehe: HOW TO: benennen Sie mehrere Dateien In Windows XP mit Windows-Explorer um.
Hab ich abseits von Perl-Einzeilern und echo/sed-Konstruktionen noch was vergessen? ;-)
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June 12th, 2005
Posted in Computer, Links | Comments Off on Ballmer: Longhorn wird wichtigste Release seit Windows 95
June 6th, 2005

Ich hatte jetzt die Gelegenheit, einem Mädchen, das sehr wenig Erfahrung mit Computern hat (sprich: kaum Vorbelastung von Windows) einen Rechner herzurichten. Ausganspunkt war: “Du Michi, was ist eigentlich dieses Linux was immer auf deinen Shirts steht?” Oh, ein guter Anfang, vor allem da Second-Hardware gefragt war. Nachdem ich diese Hardware besorgt habe, habe ich mir einen groben Schlachtplan überlegt und diesen nun realisiert.
Die Installation verlief auf einer Festplatte, auf der eine einzige Partition drauf war: NTFS als Dateisystem und ein nicht aktiviertes Windows XP als Betriebssystem. Da ich die Windows-Installation nicht sofort verlieren wollte, habe ich die Partition mit einer grml-CD und ntfsresize zuerst einmal von 80GB auf 20GB gesenkt:
# ntfsresize -n -s 20G /dev/hda1 # mal testen ob es klappt, testlauf ist ok, deshalb:
# ntfsresize -s 20G /dev/hda1
# cfdisk /dev/hda # nun noch anpassen
Nun ging es an die Installation selbst:
# grml2hd /dev/hda2 -mbr /dev/hda
# mount /mnt/hda2
# chroot /mnt/hda2
# vim /etc/fstab # /home nutzen wir auf einer eigenen Partition
# apt-get update ; apt-get upgrade # system aktualisiert
# apt-get install -t experimental kde kdm kde-i18n-de # kde 3.4.1 aus experimental geholt
# rm /etc/rcS.d/S99grml-misc /etc/rcS.d/S98grml-home # das brauchen wir nicht mehr
# ln -s /etc/init.d/kdm /etc/rcS.d/S99kdm # KDM dafür gleich per default starten
Und keine 45 Minuten später also war Linux schon lauffähig, natürlich inklusive der Hardwareerkennung, einem aktualisierten System und installiertem KDE.
Dann hab ich noch Openoffice und einen lokalisierten Firefox dazugetan:
# apt-get install mozilla-firefox-locale-de openoffice.org-l10n-de \
openoffice.org-hyphenation-de openoffice.org-thesaurus-de \
openoffice.org-help-de openoffice.org msttcorefonts openoffice.org-kde
Das Speichermedien-Plugin noch in die Kontrolleiste gepackt (leider nicht ganz bugfrei) und ein paar Verknüpfungen zu wichtigen Programmen auf dem Desktop platziert. Noch ein paar Kleinigkeiten in kcontrol nachgebessert und so schaut das Ganze also nun aus. Und ich bin optimistisch, dass das eine gute Wahl war.
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