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Vorwort - Browser - Office - Mailprogramm - Newsreader - Links
Es wäre für mich wesentlich einfacher gewesen, einfach zu sagen, doch Linux zu verwenden, allerdings wäre das auch nicht die richtige Lösung, da man ein Betriebssystem nicht aufgrund einer Überzeugung sondern aufgrund seines Zweckes verwenden soll.
Welche Alternativen zum Standard-Browser Internet-Explorer gibt es unter/für Windows? Netscape war mit Version 4.x sehr gängig und beliebt, hat sich aber mit der 6-er Version selbst ins Knie geschossen. Netscape Version 7 hat den Anschluss an die gängigen Technologien geschafft, ob die User ihn aber als richtige Alternative akzeptieren werden, wird sich erst zeigen. Welche Alternativen bleiben dann noch übrig? Zum Beispiel Mozilla bzw. der aus der Mozilla-Suite ausgegliederte Firebird und Opera. Mozilla ist die Open-Source-Version von Netscape und hat zumindest in der Open-Source-Szene einen hohen Stellenwert unter den Browsern.
Mozilla: 1998 entschied die Firma Netscape Communications, ihre Browsersuite Netscape Communicator ab nun kostenlos zur Verfügung zu stellen. Die folgende Version wurde dann im Quellcode freigegeben und untersteht seither der Mozilla Public Licence. Daraus entstand dann das "Mozilla Projekt", bei dem weltweit Programmierer teilnahmen und es auch heute noch tun. Mozilla ist Open-Source und mittlerweile zu einer sehr mächtigen, stabilen und schnellen Browsersuite herangewachsen. Die Rendering Engine hinter Mozilla trägt den Namen Gecko und auf Mozilla setzen verschiedene Browser auf, wie zum Beispiel Galeon, K-Meleon, Skipstone, Beonex und Chimera. Mozilla hat einige sehr schöne Features (http://mozilla.linuxfaqs.de/index.html#features) und ist ein wirklich empfehlenswerter Browser. Mittlerweile wurde die Mozilla-Suite aufgesplittet und man erhält den Browser Firebird separat.
Opera: Er war zuerst nur unter Freaks bekannt, mittlerweile ist er aber schon ein recht gängiger Browser. Opera ist kostenlos, einziges Manko ist dann das kleine Werbefenster rechts oben im Bild, allerdings kann das selbstverständlich gegen eine Freischaltungsgebühr beseitigt werden. Opera hat einige sehr nützliche Features, die kaum ein anderer Browser bietet. Zum Beispiel das MDI-System (mehrere aktive Fenster innerhalb der Anwendung, Netscape 7 beherrscht dieses Feature auch), das Speichern der aktuellen Session und Wiederherstellung dieser nach Neustart des Browsers (Firebird z.B. unterstützt dies auch), Unterstützung von eigenen CSS-Style-Sheets,... Es gibt auch einen eingebauten Instant Messanger, der das ICQ-Protokoll beherrscht, einen Mailclient und auch einen Newsreader (wobei spezielle von Mail- und Newsclient Abstand zu nehmen ist!). Selbstverständlich gibt es Opera auch für andere Plattformen wie Linux, BeOS, MAC &CO. Und das Ganze mit ca. 3 MB ohne Java- und ca. 9 MB inkl. Javaunterstützung! In früheren Opera-Versionen gab es auch das Problem des schlechten Fenstermanagements, allerdings ist dies seit (der mittlereweilen sehr alten) Version 5.10 behoben. Die Features, die Opera unterstützt sind hier zu finden. Durch die geringe Programmgröße und die schnelle Engine ist Opera auch enorm schnell.
Vor längerem einmal war ich der Meinung, dass es aktuell nur einen wirklichen Konkurrenten für MS-Office gibt: Staroffice - dies hat sich dann aber bald als Trugschluss herausgestellt. Staroffice hat seit Version 6.0 ein kostenpflichtiges Produkt auf den Markt gebracht. Es gibt aber auch dazu eine Alternative - OpenOffice. StarOffice und OpenOffice basieren beide auf der gleichen Enginge, StarOffice ist nur kostenpflichtig und bietet ein paar Erweiterungen (z.B. eine bessere Rechtschreibprüfung) während OpenOffice unter der GPL kostenlos zur Verfügung steht.
Auf jeden Fall soll man einmal OpenOffice ausprobieren, und wer sich aus Kostengründen Office nicht leisten kann, ist mit OpenOffice sehr gut bedient, da es kostenlos und auch für mehrere Plattformen erhältlich ist.
Ach, Outlook Express ist doch so toll, oder? Oder Outlook? Naja, Outlook ist
für firmeninterne Kommunikation wirklich nicht schlecht (sogar teilweise sehr fähig(!))
als Mailprogramm allerdings komplett überladen bzw. die notwendigen Features wie z.B.
SMTP after POP3 beherrscht es nicht. Und Outlook Express hält sich schlicht und einfach
an keine Standards (HTML-Mails&CO). Ich habe wirklich lange gesucht, bis ich
Mailprogramme gefunden habe, die mich zufrieden stellen. Ich habe aber welche gefunden.
Das eine ist TheBAT. Schaut einfach aus, ist aber in den Funktionen wirklich
gut. Es gibt Funktionen wie Cookies (zufallsgesteuerte Signaturen), vorgefertigte
Dokumente bzw. anpassungsfähige Mailvorlagen, etc. Unbedingt die Testversion
ausprobieren, die Kosten sind auch nicht wirklich schlimm, die Studentenlizenz kostet
rund 28 Euro, die private Lizenz 39 Euro und die Business-Lizenz 50 Euro.
Da
TheBat aber seit Version 2.0 anscheinend eine "etwas merkwürdige"
Firmenpolitik hat (Details siehe im Newsarchiv der
Newsgroup de.alt.comp.the-bat), habe ich mich nach einer Alternative zu TheBAT
umgesehen, und auch gefunden: Thunderbird. Thunderbird wird aktiv
weiterentwickelt, hat ein grafisch ansprechendes Interface und bietet guten
IMAP-Support, viele Einstellungsmöglichkeiten und auch Features wie LDAP-Anbindung für
das Adressbuch und Offline-Mail-Support.
Outlook Express wird zwar von vielen Leuten noch immer als Newsreader eingesetzt, allerdings produziert er bevorzugt schlechte Postings und erkennt Postings die "begin " und "end" beinhalten als Attachments, also einfach kein wirklich empfehlenswertes Programm. Forte Agent ist eine Möglichkeit, allerdings ist dort die kostenlose Variante meiner Meinung nach nicht wirklich optimal. XNews dagegen ist ein sehr guter Newsreader. XNews hat ein hervorragendes Manual inkludiert, ist sehr einfach aber doch sehr genau und vielfältig zu konfigurieren, es kommt beinahe an slrn heran ;-). Es gibt auch genügend Seiten, die Anleitungen für XNews beinhalten. Das einzige Probleme bei XNews ist, dass er ein Online-Reader ist, das bedeutet die Telefonrechnung bei Nicht-Flat-Rate-Usern würde ein wenig ansteigen :-). Dazu gibt es aber ein Tool das Abhilfe schafft - Hamster - natürlich Freeware. Also unbedingt die Kombination XNews und Hamster ausprobieren!
Wem XNews nicht zusagt, der sollte sich einmal 40tude Dialog anschauen. Dieser Newsreader befindet sich zwar noch in der Entwicklungsphase, er läuft aber bereits sehr stabil, bietet viele Features (freie Tastenbelegung, mehrere Identitäten, Scripting, Scoring,...) und schaut auch noch grafisch ansprechend aus:
Aber wie sagte Frank Schmitt in de.comm.software.newsreader doch: OE = Trabi, XNews = Golf, Gnus = 30 Tonner, 10.000 PS, 300 Sachen Höchstgeschwindigkeit, 2 Liter Verbrauch. Um damit zu fahren musst du zwar noch mal in die Fahrschule, danach spuckst du den anderen aber auf der Autobahn von oben auf den Kopf.
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